Netzwerktechnik aus Flein
Netzwerk und Kommunikationstechnik in Heilbronn
Ein Netz ist so gut wie seine Verkabelung. Wir planen und installieren strukturierte Netzwerke, WLAN und Telefonanlagen für Privathaushalte und Betriebe im Raum Heilbronn.

Was wir für Sie übernehmen
Von der einzelnen Netzwerkdose bis zum kompletten Verteilerschrank. Planung, Montage und Messung kommen aus einer Hand.
Vier Bausteine eines Netzes, das hält
Ein gutes Netz erkennt man nicht am Router, sondern daran, was hinter der Wand liegt.
Der Verteilerpunkt
Ein Netzwerkschrank mit Patchfeld, an dem alle Leitungen zusammenlaufen. Von hier aus lässt sich jede Dose später umstecken, ohne irgendwo eine Wand zu öffnen.
Die Leitung
Wir verlegen Cat.7-Verlegekabel und setzen darauf Cat.6A-Dosen. Damit sind 10 Gbit/s bis 100 Meter möglich, und die Strecke hält die nächsten Gerätegenerationen aus.
Die Dosen
Pro Raum mindestens zwei Anschlüsse, an Arbeitsplatz und Fernseher eher vier. Eine zusätzliche Dose kostet beim Verlegen wenig und fehlt sonst genau dort, wo man sie braucht.
Das WLAN
Access Points an sinnvollen Punkten, per Netzwerkkabel angebunden und darüber mit Strom versorgt. Das ist stabiler als jede Kette aus Repeatern.
Der häufigste Fehler beim Neubau ist es, an Dosen zu sparen. Die Leitung selbst kostet wenig, teuer ist der Weg dorthin. Wer beim Rohbau zwei zusätzliche Anschlüsse pro Raum mitverlegen lässt, zahlt einen überschaubaren Aufpreis. Dieselben zwei Anschlüsse nach dem Einzug nachzurüsten, bedeutet Schlitze, Staub und Malerarbeiten.
Kabel oder Funk?
Beides hat seine Berechtigung. Die Frage ist nur, was die Grundlage bildet und was die Ergänzung ist.
Netzwerkkabel
Wenn gebaut oder renoviert wird
- Gleichbleibende Geschwindigkeit, unabhängig von Nachbarn und Uhrzeit
- Versorgt Access Points und Kameras gleich mit Strom
- Einmal verlegt für Jahrzehnte nutzbar
- Voraussetzung: Leitungswege oder offene Wände
Funk und Powerline
Wenn kein Kabel möglich ist
- Ohne bauliche Eingriffe sofort einsetzbar
- Powerline reagiert empfindlich auf die vorhandene Elektrik
- Durchsatz schwankt je nach Auslastung und Entfernung
- Als Ergänzung gut, als Grundlage für ein ganzes Haus selten
So gehen wir vor
Bedarf klären
Wir gehen durch, welche Räume angebunden werden, wo Fernseher und Arbeitsplätze stehen und ob Kameras oder Access Points dazukommen. Daraus ergibt sich die Anzahl der Dosen und die Größe des Verteilers.
Verlegen und auflegen
Die Leitungen laufen sternförmig vom Verteiler in die Räume. Wir legen sie auf Patchfeld und Dosen auf und beschriften jede Strecke, damit später jeder nachvollziehen kann, was wohin geht.
Messen und übergeben
Jede Strecke wird durchgemessen und protokolliert. Sie bekommen die Messwerte zusammen mit einem Plan, auf dem jede Dose verzeichnet ist. Anschließend richten wir Router, Switch und WLAN ein.

Türkommunikation, Kamera und TV am selben Netz
Türsprechanlage, Überwachungskamera und Access Point laufen heute über dieselbe Netzwerkleitung, die auch den Computer versorgt. Über Power over Ethernet kommt der Strom gleich mit, eine zusätzliche Steckdose an der Hauswand oder unter der Decke entfällt damit.
Das vereinfacht die Planung erheblich: Statt für jedes Gewerk eigene Leitungen vorzusehen, legen wir ein Netz an, an das alles andocken kann. Wenn Sie ohnehin über eine Gebäudeautomation nachdenken, planen wir beides zusammen und legen den Verteiler entsprechend aus.
Zuhause und im Betrieb
Die Technik ähnelt sich, die Anforderungen an Verfügbarkeit und Dokumentation unterscheiden sich deutlich.
Homeoffice, Streaming und Smart Home
In einem heutigen Haushalt hängen schnell dreißig Geräte im Netz, vom Fernseher über die Spielkonsole bis zum Saugroboter. Wo alles über eine einzige Fritzbox im Keller läuft, wird es im Obergeschoss dünn. Wir binden die wichtigen Punkte mit Kabel an und decken den Rest mit sauber platzierten Access Points ab, statt Repeater hintereinanderzuschalten.
Büro, Praxis und Werkstatt
Im Betrieb hängt an einem stabilen Netz mehr als der Komfort: Kassensysteme, Warenwirtschaft, Telefonie und Zugangskontrolle laufen darüber. Wir planen die Verkabelung mit Reserve, trennen Gäste- und Firmennetz sauber und dokumentieren die Anlage so, dass Ihre IT-Betreuung damit arbeiten kann.
Netz zu langsam oder Neubau geplant?
Wir schauen uns Ihre Situation an und sagen Ihnen, was sich mit welchem Aufwand verbessern lässt.
Häufige Fragen zur Netzwerktechnik
Die Fragen, die vor fast jedem Projekt aufkommen.
Was kostet eine Netzwerkverkabelung im Haus?
Den Ausschlag geben die Zahl der Dosen und die Frage, wie die Leitungen in die Räume kommen. Im Neubau oder bei offenen Wänden ist eine zusätzliche Dose ein kleiner Posten. Im bewohnten Bestand entscheidet der Weg: Über einen vorhandenen Schacht oder eine abgehängte Decke geht es schnell, quer durch verputzte Wände wird es aufwendig.
Wir sehen uns das Gebäude an und machen Ihnen ein Angebot je Dose und Strecke. So können Sie selbst entscheiden, welche Räume jetzt drankommen und welche später.
Cat.6, Cat.7 oder Cat.8: Was brauche ich wirklich?
Für die Verlegung im Haus verwenden wir Cat.7-Kabel, das ist heute der übliche Standard und kostet kaum mehr als schwächere Varianten. Wichtig ist der Anschluss am Ende: Ein echter Cat.7-Stecker existiert im Heimbereich nicht, aufgelegt wird auf Cat.6A-Dosen mit dem gewohnten RJ45-Format.
Diese Kombination trägt 10 Gbit/s über 100 Meter und reicht für alles, was in den nächsten Jahren an Geräten kommt. Cat.8 ist für Rechenzentren mit sehr kurzen Strecken gedacht und bringt in einem Wohnhaus keinen Vorteil.
Reicht nicht einfach ein besseres WLAN?
WLAN ist bequem, teilt sich die Bandbreite aber unter allen Geräten und leidet unter Wänden, Fußbodenheizung und den Netzen der Nachbarn. Für Handy und Tablet ist das völlig in Ordnung, für Arbeitsplatz, Fernseher und Spielkonsole ist eine Leitung die ruhigere Lösung.
Der beste Weg ist meist die Kombination: feste Geräte per Kabel, mobile Geräte über Access Points, die selbst per Kabel angebunden sind. Damit steht überall dieselbe Netzqualität zur Verfügung, ohne dass sich Repeater gegenseitig ausbremsen.
Wir bekommen Glasfaser. Was ist im Haus zu tun?
Der Anbieter bringt die Faser bis zum Hausübergabepunkt und stellt dort das Modem. Alles dahinter ist Ihre Sache. Wenn dieser Punkt im Keller liegt und Ihr Arbeitsplatz im Dachgeschoss, entscheidet die Hausverkabelung darüber, wie viel von der bestellten Geschwindigkeit oben ankommt.
Wir bereiten den Anschlussraum vor, verlegen die Leitung vom Übergabepunkt zum Verteiler und binden Ihre Räume an. Am besten sprechen Sie uns an, bevor der Anbieter den Termin macht, dann lässt sich der Weg gemeinsam festlegen.
Meine alte Telefonanlage funktioniert nicht mehr. Was nun?
Das klassische Telefonnetz gibt es nicht mehr, sämtliche Anschlüsse laufen inzwischen über das Internet. Ältere ISDN-Anlagen lassen sich teilweise über einen Adapter weiterbetreiben, meist lohnt sich das aber nicht mehr, weil Ersatzteile und Support fehlen.
Wir richten Ihnen eine IP-Telefonanlage ein, in der Regel gleich mit Rufgruppen, Ansagen und Anbindung ans Mobiltelefon. Bestehende Rufnummern lassen sich dabei übernehmen.
Suchen Sie auch Störungen in bestehenden Netzen?
Ja, und das ist ein häufiger Grund, warum man uns ruft. Typische Ursachen sind falsch aufgelegte Adern, überlange Strecken, ein defektes Patchkabel oder ein Switch, der Pakete verliert. Von außen sieht das alles gleich aus: Es ist einfach langsam.
Wir messen die Strecken durch und finden so den tatsächlichen Fehler, statt auf Verdacht Geräte zu tauschen. In den meisten Fällen ist die Ursache an einem Nachmittag gefunden.
