Gebäudetechnik aus Flein

Gebäudeautomation und Smart Home in Heilbronn

Heizung, Licht, Beschattung und Lüftung arbeiten zusammen statt nebeneinander. Wir planen, verkabeln und programmieren Ihre Anlage, von der Einzelraumregelung bis zum vollständigen KNX-Projekt.

KNX-geschult und zertifiziert
Herstellerunabhängige Beratung
Programmierung im eigenen Haus
Gebäudeautomation und Smart-Home-Steuerung von eTech Saupp

Was wir für Sie übernehmen

Planung, Installation und Programmierung kommen bei uns aus einem Haus. Sie müssen sich nicht zwischen Elektriker und Systemintegrator hin und her wenden.

Beratung und Konzept für Ihr Gebäude
KNX-Planung und Programmierung
Busch-free@home Installation
Einzelraumregelung für die Heizung
Automatische Beschattung und Jalousien
Lichtsteuerung und Szenen
Lüftungs- und Klimaautomation
Multiroom-Audio und Multimedia
Schaltschrankbau und Verteilerplanung
Erweiterung bestehender Anlagen

Vier Bereiche, die zusammenspielen

Der Nutzen entsteht nicht in der einzelnen Funktion, sondern dort, wo die Gewerke voneinander wissen.

BEREICH 01

Heizung

Jeder Raum bekommt seine eigene Temperatur und seinen eigenen Zeitplan. Steht ein Fenster offen, regelt die Steuerung den Heizkörper zurück, statt nach draußen zu heizen.

BEREICH 02

Beschattung

Jalousien fahren nach Sonnenstand statt nach Uhrzeit. Im Sommer bleibt die Wärme draußen, im Winter lassen wir sie herein. Das entlastet Heizung und Klimaanlage spürbar.

BEREICH 03

Licht

Statt vieler Einzelschalter gibt es Szenen für wiederkehrende Situationen. Präsenzmelder in Fluren und Nebenräumen sorgen dafür, dass nirgends unnötig Licht brennt.

BEREICH 04

Sicherheit

Anwesenheitssimulation, zentrales Ausschalten beim Verlassen des Hauses und die Meldung, wenn ein Fenster beim Weggehen noch offen steht.

Ein Beispiel aus der Praxis: Fährt die Jalousie an einem heißen Nachmittag automatisch herunter, muss die Klimaanlage abends deutlich weniger leisten. Meldet der Fensterkontakt im Bad, dass gelüftet wird, dreht die Einzelraumregelung den Heizkörper ab. Beides sind Kleinigkeiten, die niemand von Hand zuverlässig macht, und genau dort liegt der Unterschied zwischen einer Fernbedienung und einer echten Automation.

KNX oder Busch-free@home?

Wir arbeiten mit beiden Systemen. Welches passt, entscheidet weniger der Anspruch als der bauliche Zustand Ihres Gebäudes.

Für Neubau und Kernsanierung

KNX

Der offene Standard

  • Herstellerunabhängig, Geräte lassen sich später frei mischen
  • Eigene Busleitung, dadurch sehr störungsarm
  • Funktioniert weiter, auch wenn ein Hersteller vom Markt geht
  • Läuft ohne Cloud und ohne Internetverbindung

Busch-free@home

Der einfachere Einstieg

  • Günstiger in Anschaffung und Inbetriebnahme
  • Auch als Funklösung im Bestand nachrüstbar
  • Bedienung und Einrichtung deutlich schlanker
  • Bei sehr großen Projekten stößt es an Grenzen

So entsteht Ihre Anlage

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Was soll es können?

Wir setzen uns zusammen und sammeln, was Sie im Alltag wirklich stört oder erleichtern würde. Aus dieser Liste entsteht die Funktionsbeschreibung, nicht umgekehrt aus einem Produktkatalog.

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Planung und Verkabelung

Wir legen fest, welche Sensoren und Aktoren wohin kommen, und planen den Verteiler entsprechend. Im Neubau verlegen wir die Busleitung mit, im Bestand suchen wir den Weg mit dem geringsten Eingriff.

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Programmierung und Einweisung

Nach der Montage parametrieren wir die Anlage und gehen sie mit Ihnen durch. Erfahrungsgemäß ändert sich in den ersten Wochen noch einiges, deshalb ist eine Anpassungsrunde bei uns eingeplant.

Smart-Home-Bedienung in einem Wohnhaus im Raum Heilbronn

Ohne Bauarbeiten nachrüsten

Nicht jedes Projekt beginnt im Rohbau. In bewohnten Häusern setzen wir auf Komponenten, die in die vorhandene Schalterdose passen, oder auf Funklösungen. Damit lassen sich Beschattung, Licht und Heizung nachträglich automatisieren, ohne eine einzige Wand zu öffnen.

Die Grenze liegt meist in der vorhandenen Verkabelung. Viele Funkschalter brauchen einen Neutralleiter in der Dose, der in älteren Installationen nicht überall vorhanden ist. Das sehen wir beim Ortstermin in wenigen Minuten und sagen Ihnen dann verbindlich, was ohne Baustelle geht. Steht ohnehin eine Sanierung der Elektrik an, legen wir die Busleitung gleich mit.

Neutralleiter prüfenDer häufigste Grund, warum ein Funkschalter im Altbau doch nicht passt

Zuhause und im Betrieb

Die Systeme sind dieselben, der Zweck ist ein anderer.

WOHNHAUS

Komfort, der im Alltag auffällt

Im Wohnbereich zählt nicht die Anzahl der Funktionen, sondern dass die wenigen wichtigen zuverlässig laufen. Meist sind das Heizung, Beschattung und ein paar Lichtszenen. Wichtig ist uns, dass jede Funktion auch ohne App bedienbar bleibt, über einen ganz normalen Taster an der Wand. Besuch und Kinder sollen das Licht anmachen können, ohne vorher etwas installieren zu müssen.

GEWERBE

Verbrauch senken und dokumentieren

In Büros, Praxen und Werkstätten geht der größte Teil der Energie über Beleuchtung, Lüftung und Heizung weg, oft in Räumen, die gerade niemand nutzt. Präsenz- und Zeitsteuerung greifen hier am schnellsten. Auf Wunsch protokollieren wir Verbräuche je Bereich, damit Sie sehen, wo sich weitere Maßnahmen lohnen.

Reden wir über Ihr Gebäude

Sagen Sie uns, was Sie im Alltag stört. Daraus machen wir einen Vorschlag, der zu Ihrem Haus und Ihrem Budget passt.

Häufige Fragen zur Gebäudeautomation

Die Punkte, an denen sich die meisten Projekte entscheiden.

Was kostet Gebäudeautomation im Einfamilienhaus?

Der Preis hängt fast vollständig davon ab, wie viele Funktionen Sie tatsächlich brauchen. Eine Einzelraumregelung für die Heizung plus automatische Beschattung ist ein überschaubarer Aufpreis gegenüber einer konventionellen Installation. Wenn jeder Taster, jede Leuchte und jede Steckdose einzeln schaltbar sein soll, wird es deutlich mehr.

Unser Rat: Fangen Sie mit den Funktionen an, die Sie täglich nutzen, und planen Sie die Verkabelung so, dass der Rest später ohne Stemmarbeit dazukommt. Genau diese Reserve kostet in der Bauphase fast nichts.

KNX oder ein Funksystem: Was ist die richtige Wahl?

Wenn ohnehin gebaut oder kernsaniert wird, ist KNX in aller Regel die bessere Entscheidung. Es ist ein offener Standard, an den sich über hundert Hersteller halten. Sie sind also nicht an eine Firma gebunden und können in zehn Jahren Geräte tauschen, ohne die ganze Anlage anzufassen.

In einer bewohnten Wohnung, in der niemand Wände öffnen möchte, ist ein Funksystem oder Busch-free@home der praktikablere Weg. Es kann weniger, lässt sich aber ohne Baustelle nachrüsten. Wir sind für beide Systeme geschult und empfehlen ehrlich das, was zu Ihrem Gebäude passt.

Lässt sich Smart Home im Altbau nachrüsten?

Ja, mit Einschränkungen. Am einfachsten sind Funklösungen und Systeme, die in die vorhandene Schalterdose passen. Voraussetzung ist meist ein Neutralleiter in der Dose, der in älteren Installationen nicht überall liegt. Das prüfen wir vor Ort in wenigen Minuten.

Deutlich mehr Möglichkeiten haben Sie, wenn ohnehin renoviert wird. Sobald in einem Raum die Wände offen sind, verlegen wir die Busleitung mit. Auf diesem Weg lässt sich ein Haus auch über mehrere Jahre Raum für Raum umstellen.

Funktioniert die Steuerung ohne Internet?

Bei KNX ja. Die Logik liegt in den Geräten selbst, die Anlage arbeitet vollständig im Haus. Fällt das Internet aus, laufen Heizung, Licht und Beschattung unverändert weiter. Nur der Zugriff von unterwegs ist dann nicht möglich.

Bei cloudbasierten Systemen sieht das anders aus, dort hängt oft auch die lokale Bedienung am Server des Herstellers. Das ist einer der Gründe, warum wir für fest verbaute Haustechnik zu einem lokalen System raten.

Was passiert, wenn der Hersteller das System einstellt?

Genau deshalb setzen wir bei fest installierter Technik auf KNX. Der Standard gehört keinem einzelnen Unternehmen, und Geräte verschiedener Hersteller arbeiten in derselben Anlage zusammen. Fällt eine Marke weg, ersetzen Sie einzelne Komponenten statt der gesamten Installation.

Bei proprietären Systemen ist dieses Risiko real und in den letzten Jahren mehrfach eingetreten. Wir sagen Ihnen vorher, worauf Sie sich einlassen, und dokumentieren die Anlage so, dass auch ein anderer Fachbetrieb sie später übernehmen kann.

Kann ich meine Anlage später erweitern?

Das ist der eigentliche Vorteil eines Bussystems. Ist die Leitung erst einmal verlegt und der Verteiler mit Reserve geplant, kommen weitere Funktionen später als reine Parametrierung dazu, häufig ohne einen einzigen neuen Meter Kabel.

Wir übergeben Ihnen nach der Inbetriebnahme das Projekt und die Dokumentation. Damit sind Sie nicht an uns gebunden, auch wenn wir uns natürlich freuen, wenn Sie für Erweiterungen wiederkommen.